Das letzte „Energie“ ist nah! Der wohl verdienteste Sternenflotten-Captain überhaupt tritt ab. Jeder Trekkie wird die Daumen drücken, dass ihm ein Happy End vergönnt sein.
Die dritte Staffel von „Star Trek: Picard ist eine sentimentale und gut gemachte Hommage an die Kult-Glatze und seine Familie: die Crew der U.S.S. Enterprise. Picard, Data, Worf, Riker, Troi, Dr. Crusher und Geordi sind Helden unserer Kindheit. Wenn sie zum letzten Mal gemeinsam den unendlichen Weiten entgegen blicken, wird so mancher das mit Pipi in den Augen betrachten. Ich bestimmt.
Doch bevor es soweit ist, werfen wir einen Blick zurück. Mit TNG wurde das Star Trek Franchise zu neuem Leben erweckt und hat eine ganze Generation von Nerds und Geeks geprägt. In sieben Staffeln mit insgesamt 178 Folgen, wurden spannende pseudowissenschaftliche Problem gelöst, philosophische Dilemma diskutiert und so mancher Borg vaporisiert. Nicht jede Folge war gut, manche waren richtig schlecht. Die besten zehn habe ich zusammengetragen, so wie ich es zumindest empfinde. Viel Spaß bei dieser kleinen Zeitreise.
Die letzte Folge werden Gregor und ich wie gewohnt in unserem Podcast beleuchten. Hör unbedingt rein!
Natürlich nehme ich die englischen Titel, die deutschen stehen mit Folgennummer hinter dem „Slash“. Doppel-Folgen sind für mich in dem Fall eine. Die Folgenzusammenfassung erledigt übrigens stilgerecht der Computer, in dem Fall Chat GPT. Wer mehr über die Episoden lesen möchte, empfehle ich die hervorragende Seite von DSi, welche jede Folge ausführlich zusammengefasst haben.
1 WandaVision ist die erste Serie des MCU (Marvel Cinematic Universe). Das MCU war bis dato ein Erzähl-Universum primär bestehend aus Kinofilmen. Den Start machte Iron Man. Der bisher letzte Film war Spder-Man: Far From Home. Sowohl Wanda als auch Vision treten in verschiedenen der über 20 Filme auf.
„14 Dinge die ihr über WandaVision erfahren solltet!“ weiterlesen
Endlich ist es soweit! Die Frage, die alle Serienverückte umtreibt, wird endlich beantwortet: Was ist die beste Serie aller Zeiten? Um euch die Antwort zu geben, haben sich Goran und Gregor ein hochkomplexes und hochunterhaltsames Format überlegt: Serial Survivor! Serial Survivor steht für ein Turnier, dass kompromisslos die besten Serien aus der Vielzahl an mittelmäßigen Serien herausfiltert. Und zum Schluss kürt Folge für Folge – Der Serienpodcast die beste Serie aller Zeiten.
Nun, wer tritt denn jetzt zum großen Showdown an? Die Aufgabe dafür lautete: Überlege dir 20 Serien, die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest oder von nun an nur noch schauen könntest, wenn es ab morgen keine neue Serien mehr gäbe. Sprich, welche Serien sind dir derart lieb und teuer, dass sie dich bis zum Ende begleiten sollen. Goran und Gregor verfolgten dabei unterschiedliche Ansätze. Goran wählte den top-down-Ansatz, also erstmal alle Serien sammeln die dir in den Sinn kommen und dann aussieben. Gregor wählte bottom-up und tat sich bei seiner Wahl der 20 eher schwer, da per se erstmal alles rausflog. Am Ende werfen die beiden nun die folgenden Serien in den Ring:
Serien Goran
Battestar Galactica
The Boys
Westworld
Star Trek: The Next Generation
The Tik
Marvel’s Daredevil
Lost
Alf
Prison Break
Star Trek: Picard
The Man in the High Castle
Taboo
Akte X
Mr. Robot
Star Trek: Deep Space Nine
A-Team
Sherlock*
Game of Thrones*
Babylon 5*
Scrubs*
* von Goran geblockt
Serien Gregor
Boardwalk Empire
The Big Bang Theory
Band of Brothers
The Pacific
4 Blocks
Chernobyl
Community
The Man in the High Castle
Kobra, übernehmen Sie
Suits
NCIS
Star Trek: The Next Generation
Star Trek: Raumschiff Voyager
Stargate
A-Team
Top Gear
Game of Thrones*
How I Met Your Mother*
Gomorrha*
MacGyver*
* von Gregor geblockt
Wie wird jetzt gespielt?
Von diesen 20 Serien blocken beide jeweils vier Stück. Diese kommen direkt in das Achtelfinale. Die verbleibenden 32 Serien treten im K.O.-Modus in 1-gegen-1 Duellen gegeneinander an. Nach Runde 2 sind dann noch acht Serien übrig. Diese werden mit den geblockten Serien vereint und das Turnier geht im K.O.-Modus und 1-gegen-1 weiter, bis nur noch eine Serie übrig bleibt.
Erklärungsgrafik Turnierverlauf
In den einzelnen Duellen werden die Serien anhand verschiedener Kategorien miteineander verglichen. Diese werden zufällig ausgewählt und können auch kurios oder hochgradig subjektiv sein. Nach Auswahl der Kategorie diskutieren Goran und Gregor wer den Sieg verdient hat und vergeben im Anschluß jeweils einen Punkt. So können sich beide Serien einen Punkt teilen oder eine Serie bekommt beide und die andere geht leer aus. Steht es nach Vergabe der Punkte Unentschieden, wird eine Entscheiderkategorie ausgelost. Diese unterscheidet sich von den anderen Kategorien darin, dass sie messbar und objektiv vergleichbar ist. Auf dieser Basis wird der entscheidende Punkt vergeben und ein Sieger gekürt. Jede Begegnung in Runde 1 wird im Best-of-Three Modus gespielt. Sieger ist die Serie, die zuerst zwei Punkte erzielt.
Für die Leser unseres Blogs gibt es hier schon einen exklusive Vorschau auf den Turnierbaum der Gruppe A:
Übersicht der Begegnungen der Episode vom 22.06.2020
Eine Hälfte der Begegnungen von Runde 1 wird am kommenden Montag (22.06.20) zur gewohnten Zeit ausgespielt. Die Zweite Hälfte folgt in der Woche darauf. Wir sind schon sehr gespannt wer am Ende des Turniers auf dem Treppchen landen wird. Hört in die Serial Survivor Episoden rein, die immer montags erscheinen werden, um den wilden Diskussionen der beiden Labermeister zu lauschen. Nach jeder Episode werden wir euch hier und auf Social Media auf dem Laufenden halten, wer es in die nächste Runde geschafft hat. Ihr könnt euch aber auch selbst beteiligen, indem ihr etwa selber Kategorien vorschlagt oder mitteilt wer euer Favorit ist und wer warum gewinnen sollte. Wie sähe eure Liste der 20 aus? Lasst es uns wissen!
Mit Überraschung hat das FfF-Team reagiert als die Pressemitteilung bei uns herein kam, dass ProSieben die erste Folge von The Mandalorian am 22. März 2020 zeigen wird. Nicht nur, dass die Free-TV-Premiere überraschend früh auf deutschen Bildschirmen läuft – es handelt sich sogar um die deutsche Erstausstrahlung. Disney+ startet nämlich erst zwei Tage später.
Einerseits freuen wir uns, dass wir zwei Tage früher in den Genuss des Weltraumwesterns kommen. Andererseits fragen wir uns, was hinter dieser Aktion steckt. Immerhin dürfte diese Serie das Zugpferd für den neuen Streaming-Dienst sein. Solche Zugpferde wurden bisher von anderen Sendern und Streaming-Diensten gehütet wie ein Augapfel. Immerhin dient dieser exklusive Top-Content dazu, sich in der immer größer werdenden Menge an Anbietern und Serien hervor zu heben.
Da wirkt Disneys Entscheidung doch seltsam auf den ersten Blick. Der Medienriese, dem unter anderem auch der Content von Marvel und Pixar gehört, verschenkt so etwas Wertvolles? Auf den zweiten Blick stellt man fest, dass bei der Ankündigung nur von der Pilotfolge die Rede ist. Auf Nachfrage wurde uns seitens ProSiebens bestätigt, dass ausschließlich die erste Folge gezeigt wird, mehr nicht. Somit hat diese quasi die Funktion eines langen Trailers. Sie soll Bock auf den Rest machen und vermutlich zum Abonnement von Disney+ anregen.
Nichtsdestotrotz ist Disneys Strategie mit dem neuen Streaming-Dienst einen genaueren Blick wert. Was steckt hinter den Entscheidungen des Unternehmens? Bereits die Entscheidung den Start von Disney+ im November 2019 auf wenige Länder zu beschränken, hatte für Überraschung gesorgt. Die Konsequenz war, dass The Mandalorian zu den am meisten illegal herunter geladenen Serien 2019 gehört (Quelle: https://www.bento.de/tv/netflix-disney-amazon-wir-wuerden-ja-gern-fuer-streaming-bezahlen-aber-a-5b137613-c898-4842-836a-2fdfcd037728).
Ist die Konsequenz hieraus, dass sich Disney vom Madalorianer nicht mehr die Zugkraft verspricht, die man sich beispielsweise beim US-Start versprochen hatte? Oder ist das alles Teil einer umfassenden Strategie im Kampf um Abonnenten? Wäre letzteres der Fall, wäre dies eine komplexe und kreative Form in den Krieg der Streaming-Dienste einzusteigen. Spannende Fragen für die wir aber eine Antwort schuldig bleiben müssen.
Aber weil die Streaming Wars diese und noch viele weitere spannende Fragen aufwerfen, wird sich Folge für Folge in künftigen Spotlights dem Thema zuwenden. Nicht zu vergessen auch die Serie The Mandalorian, der wir unseren zweiten Deep Dive widmen werden.
Folge für Folge wird in den kommenden Episoden nicht nur tief in The Mandalorian eintauchen, sondern sich auch mit dem Krieg der Streaming-Dienste beschäftigten. Abonniert uns und verpasst keine Folge zu diesen und weiteren spannenden Themen!
Was Admiral A.D. Jean-Luc Picard und seine Crew auf Freecloud erleben, erfahren Fans durch die Serie Star Trek: Picard. Folgen dieser Serie erscheinen im wöchentlichen Rhythmus auf Amazon Prime Video. Sie setzt die Handlung einer anderen Serie*, knapp drei Dekaden nach deren Ende, fort. Was in der Zwischenzeit geschieht, erfahren die Zuschauer teilweise durch Flashbacks oder aus Dialogen in vereinzelten Szenen.
Wer mehr erfahren möchte, hat Glück. Neben der Serie greifen die Macher auf weitere Medien zurück um die Handlung zu erzählen. In drei Comic-Heften, einem Kurzfilm und einem Roman wird die Vorgeschichte zur Serie tiefgreifender erzählt, als es das Hauptmedium erlaubt.
Transmediales Storytelling (in der Folge TMS abgekürzt) nennt sich dieses Konzept. Der Medienwissenschaftler Henry Jenkins beschreibt dieses Konzept in seinen Büchern, Vorträgen und seinem Blog**. Im Prinzip geht es darum, dass eine Erzählung nicht über ein Medium, sondern über mehrere Medien hinweg erzählt wird. Dabei nutzen die Erzählenden die Charakteristika der jeweiligen Medien, um die Story bestmöglich zu gestalten. So ist z.B. eine Raumschlacht in Film und Serie spektakulärer darstellbar, während tiefgreifende Gedankengänge besser in einem Roman präsentiert werden können.
Ein prominentes Beispiel aus der jünsten Vergangenheit für TMS findet sich bei Star Wars. Das Hauptmedium für die Erzählung sind hier ganz klar die Kinofilme. Doch auch hier wurden die Lücken in der Handlung u.a. gefüllt mit Romanen, Kinofilmen und sogar Shows in den Freizeitparks der Walt Disney Company, welcher das Franchise inzwischen gehört. Jedoch ist Star Wars gleichzeitig ein Beispiel für Schwächen des TMS. Die Filme greifen immer nur einen kleinen Teil des Großen Ganzen auf und erklären nicht viel von dem was sonst geschah. Auch sind die einzelnen Medien nicht vollständig aufeinander abgestimmt oder widersprechen sich. Das alles kann sich negativ aus das Rezeptionsempfinden auswirken und der Erzählung als Ganzem schaden.
Es gibt aber auch gelungene Umsetzungen von TMS. Der jüngst erschienene Roman Star Trek – Picard: Die letzte und einzige Hoffnung (Original: Star Trek: Picard: The Last Best Hope) von Una McCormack ist so ein Beispiel. Auf 400 Seiten werden die Implikationen beschrieben, die mit der Zerstörung des Planeten Romulus einhergehen. Dazu gehören der wachsende Widerstand der Mitgliedswelten der Föderation, die zunehmende Überforderung der romulanischen Führung und Picards Umgang mit den Widerständen bei der von ihm geführte Rettungsmission. Leser tauchen dabei viel tiefer in die Zusammenhänge ein und erleben die Perspektiven in viel größerer Datailliertheit, als es Zuschauer können. Dazu fehlt dem Medium Serie schlicht die Zeit und der Immersionscharakter des Mediums Buch.
Die Macher der Serie schaffen es die Erweiterungen einzubinden, aber die Haupterzählung so zu gestalten, dass dem Zuschauer nichts fehlt. Er muss nicht das Buch lesen, um alles zu verstehen. Aber er kann und wird dafür mit einem tiefergehenden Erlebnis belohnt.
Wer mehr zu dem Roman erfahren möchte, kann diesen lesen oder die neueste Ausgabe von Folge für Folge. Der Serien-Podcast hören, die in Kürze erscheint.
Am kommenden Freitag läuft auf Amazon Prime Video die erste Folge der SciFi-Serie Star Trek: Picard an. Für uns mehr als Grund genug unseren ersten Deep Dive zu starten. In den nächsten Wochen begleiten wir den philosophierenden Entdeckerkrieger mit höchsten moralischen Standards in unserem Podcast. Euch erwarten Reviews, Hintergründe, Diskussionen, Glatzenwitze und vieles mehr. Also Podcast abonieren und reinhören. „Machen sie es so“, wie Jean-Luc sagen würde.